Feb 182018
 

ZNS AKADEMIE

 

 

Sehr geehrte Frau Gentz-Schönfelder,

 

die Mehrzahl der pflegebedürftigen schädelhirnverletzten Menschen wird durch die Familie oder den Partner versorgt. Diese Situation stellt eine Herausforderung für alle Familienmitglieder dar, denn es gilt, sich dauerhaft mit zahlreichen Belastungen auseinanderzusetzen.

Pflegende Angehörige streben nach Bewältigung der neuen Lebenssituation, erleben aber oft im Pflegealltag die Konfrontation mit den eigenen psychischen und physischen Grenzen. Daher möchten wir den Angehörigen schädelhirnverletzter Menschen weiterhelfen, für die wir gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, ein auf die speziellen Befürfnisse zugeschnittenes Seminar-Wochenende anbieten.

Im Mittelpunkt steht neben dem Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen die Wissensvermittlung: Informationen zum neurologischen Krankheitsbild, zu therapeutischen Pflegetechniken und zu technischen Hilfsmitteln werden von Fachleuten aus der neurologischen Nachsorge vermittelt. In Gruppengesprächen werden praktische Hilfesstellungen im Umgang mit den Konflikten erarbeitet. Neben dieser inhaltlichen Arbeit bieten wir den Teilnehmern die Möglichkeit, durch Entspannungsangebote wieder neue Kraft zu schöpfen.

Wir konnten bei vielen Familien damit eine Stabilisierung und Qualifizierung im Bereich der häuslichen Versorgung von Schädelhirnverletzten erreichen.

Dank der finanziellen Unterstützung der Mitglieder des Verbandes der Ersatzkassen (VdEK) entstehen für die Teilnehmenden keine Seminarkosten.

Wir freuen uns, wenn Sie diese Seminarankündigung in Ihrer Einrichtung oder Gruppe auslegen bzw. weiterleiten oder den Angehörigen persönlich zukommen lassen. Weitere Exemplare können Sie gernebestellen unter 0228 97845-0.

Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen sehr herzlich.

Mit freundlichen Grüßen aus Bonn

Helga Lüngen

Geschäftsführerin

 

Rochusstraße 24 · 53123 Bonn · Telefon: 0228 / 97 84 50 · Fax: 0228 / 97 84 555

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Spendenkonto: 3000 3800 · Sparkasse KölnBonn · BLZ 370 501 98

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Feb 122018
 

….Dann kam der 23. September 2017. Mittermüller stürzte beim Training in Neuseeland auf den Kopf und blieb bewusstlos liegen. Als sie wieder zu sich kam, erlitt sie einen epileptischen Anfall – der jedoch von den Ärzten vor Ort nicht weiter untersucht wurde. Aus dem Krankenhaus entließ sie sich nach weniger als 24 Stunden selbst, nachdem die Ärzte allerdings gesagt hatten, es sei nichts Schlimmes passiert. „Du bist okay, könntest gehen“, sagten sie ihr. Das hat sie auf Video. Abholen konnte sie allerdings niemand.

Elch-Test für die Schutzengel

Noch völlig neben der Spur trampte sie sechs Stunden durch die Nacht. „Ich erinnere mich an gar nichts, auch nicht, mit wie vielen Leuten ich gefahren bin“, sagt sie. Durch Handy-Fotos und Anrufe rekapitulierte sie alles. „Die erste tatsächliche Erinnerung ist, dass ich auf einer Straße ohne Laternen stand, nachts, keine Autos fuhren vorbei. Ich stand da und dachte: ’scheiße.'“

Irgendwann aber kam sie an ihr Ziel und stieg in den Flieger nach München. Dort wurde weniger später eine Gehirnblutung festgestellt. „Der Arzt sagte mir, ich hätte meine Schutzengel krass getestet und dass es einige Chancen gab, dass ich hätte verrecken können.“

Dann kam der 23. September 2017. Mittermüller stürzte beim Training in Neuseeland auf den Kopf und blieb bewusstlos liegen. Als sie wieder zu sich kam, erlitt sie einen epileptischen Anfall – der jedoch von den Ärzten vor Ort nicht weiter untersucht wurde. Aus dem Krankenhaus entließ sie sich nach weniger als 24 Stunden selbst, nachdem die Ärzte allerdings gesagt hatten, es sei nichts Schlimmes passiert. „Du bist okay, könntest gehen“, sagten sie ihr. Das hat sie auf Video. Abholen konnte sie allerdings niemand.

Elch-Test für die Schutzengel

Noch völlig neben der Spur trampte sie sechs Stunden durch die Nacht. „Ich erinnere mich an gar nichts, auch nicht, mit wie vielen Leuten ich gefahren bin“, sagt sie. Durch Handy-Fotos und Anrufe rekapitulierte sie alles. „Die erste tatsächliche Erinnerung ist, dass ich auf einer Straße ohne Laternen stand, nachts, keine Autos fuhren vorbei. Ich stand da und dachte: ’scheiße.'“

Irgendwann aber kam sie an ihr Ziel und stieg in den Flieger nach München. Dort wurde weniger später eine Gehirnblutung festgestellt. „Der Arzt sagte mir, ich hätte meine Schutzengel krass getestet und dass es einige Chancen gab, dass ich hätte verrecken können.“….

https://www.msn.com/de-de/sport/winter-olympia/hirnblutung-handbruch-fieber-–-drama-um-deutsche-snowboarderin/ar-BBJ10XJ?li=AAaxdRI&ocid=spartandhp

 

Feb 052018
 

18 02 05 Lebig spektrum spez_bmh_201801.jpg.2845707z.B.

http://www.spektrum.de/inhaltsverzeichnis/neue-fronten-der-hirnforschung-spektrum-spezial-biologie-medizin-hirnforschung-1-2018/1516409?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-mo&utm_content=neuerscheinungen

Spektrum der Wissenschaft Spezial Biologie – Medizin – Hirnforschung 1/2018  

z.B.

Gedächtnis: Ein Netz von Erinnerungen

Raumorientierung: Das GPS im Gehirn

Bewusstsein: Wie frei ist der Mensch

Plastizität: Das Gehirn neu verdrahten