Mai 222017
 

Hannelore-Kohl-Stiftung

Sehr geehrte Frau Gentz-Schönfelder,

wie schon 2013 zu den damaligen Wahlen hat die „Arbeitsgemeinschaft Teilhabe, Rehabilitation Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung“ (AG Teilhabe) auch in diesem Jahr zusammen mit den Teilnehmern des 11. Nachsorgekongresses Wahlprüfsteine zur Situation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH) formuliert, die Sie beigefügt erhalten.

Gerne dürfen Sie diese Mail an Interessierte weiterleiten oder auf Ihrer Internetpräsenz einen Link auf die Wahlprüfsteine einstellen.

Die Verabschiedungen des Gesundheitsförderungs- und Präventionsstärkungsgesetzes, der Pflegestärkungsgesetze und insbesondere des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zeigen, dass sich die Politik in den letzten Jahren wichtigen sozial- und gesundheitspolitischen Fragen zugewandt hat. So wurde beispielsweise in §2 Satz 1 des BTHG mit der expliziten Hinzunahme der „Sinnesbehinderungen“ eine bessere Abbildung der möglichen Behinderungsformen durch eine genauere Begriffsbestimmung realisiert.

Von der Grundkonzeption her stellt das BTHG durch die Aufnahme der Eingliederungshilfe in das Rehabilitationsrecht einen gesetzgeberisch richtigen Ansatz dar. Es sollte nun unter Aufsicht des Gesetzgebers an die Umsetzung gehen, und es zeigt sich schon jetzt, dass nicht alle für die Menschen mit erworbener Hirnschädigung relevanten Probleme und Benachteiligungen gelöst sind. Das BTHG beinhaltet zwar eine umfassende Auflistung der Behandlungselemente der Rehabilitation. Leider stellt das BTHG selbst in Teilen weiterhin aber kein explizites Leistungsrecht dar, sondern lässt den Trägern der Rehabilitation wieder das Schlupfloch zum „eigenen“ Leistungsrecht (§7).

Nach der anstehenden Bundestagswahl erwarten wir weitere wichtige gesundheits- und sozial-politische Entscheidungen. Die Stellungnahmen der politischen Parteien sollen den in der AG Teilhabe zusammengeschlossenen Organisationen, ihren Mitgliedern und dem Teilnehmerkreis der Nachsorgekongressreihe Klarheit darüber geben, wie die einzelnen politischen Parteien mit dem Schicksal einer erworbenen Hirnschädigung und deren Folgen umgehen werden.

Die Antworten auf diese Wahlprüfsteine werden auf www.nachsorgekongress.de veröffentlicht. Die Parteivorsitzenden haben wir um Rückmeldung bis zum 30. Juni 2017 gebeten.

Über die Veröffentlichung der Antworten werden wir Sie per Mail informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Achim Ebert
Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Teilhabe
Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung
Mitglied des Kuratoriums der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

—————————————————————————————-
c/o ZNS – Hannelore Kohl Stiftung
Rochusstr. 24
53123 Bonn
Tel.:         0228/97845-40
Fax:         0228/97845-55
mailto: info@nachsorgekongress.de
www.nachsorgekongress.de

Hier der Link zu den Wahlprüfsteinen:

http://www.nachsorgekongress.de/nachsorgekongress_aktionen/2017_wahlpruefsteine_ordner/nsk_wahlpruefsteine_2017_artikel/

Mai 112017
 

Hannelore-Kohl-Stiftung

Sehr geehrte Frau Gentz-Schönfelder,

oder den Partner versorgt. Diese Situation stellt eine Herausforderung für alle Familienmitglieder dar, denn es gilt, sich dauerhaft mit zahlreichen Belastungen auseinanderzusetzen.

Pflegende Angehörige streben nach Bewältigung der neuen Lebenssituation, erleben aber oft im Pflegealltag die Konfrontation mit den eigenen psychischen und physischen Grenzen. Daher möchten wir den Angehörigen schädelhirnverletzter Menschen weiterhelfen, für die wir gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, ein auf die speziellen Befürfnisse zugeschnittenes Seminar-Wochenende anbieten.

Im Mittelpunkt steht neben dem Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen die Wissensvermittlung: Informationen zum neurologischen Krankheitsbild, zu therapeutischen Pflegetechniken und zu technischen Hilfsmitteln werden von Fachleuten aus der neurologischen Nachsorge vermittelt. Eine sozialrechtliche Einzelfallberatung bietet die Möglichkeit, weitere zielgruppenspezifische Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten aufzuzeigen. In Gruppengesprächen werden praktische Hilfesstellungen im Umgang mit den Konflikten erarbeitet. Neben dieser inhaltlichen Arbeit bieten wir den Teilnehmern die Möglichkeit, durch Entspannungsangebote wieder neue Kraft zu schöpfen.

Wir konnten bei vielen Familien damit eine Stabilisierung und Qualifizierung im Bereich der häuslichen Versorgung von Schädelhirnverletzten erreichen.

Dank der finanziellen Unterstützung der Mitglieder des Verbandes der Ersatzkassen (VdEK) entstehen für die Teilnehmenden keine Seminarkosten.

Wir freuen uns, wenn Sie diese Seminarankündigung in Ihrer Einrichtung oder Gruppe auslegen bzw. weiterleiten oder den Angehörigen persönlich zukommen lassen.

Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen sehr herzlich.

Mit freundlichen Grüßen aus Bonn

Helga Lüngen

Geschäftsführerin

Rochusstraße 24 · 53123 Bonn · Telefon: 0228 / 97 84 50 · Fax: 0228 / 97 84 555

E-Mail: info@hannelore-kohl-stiftung.de · http://www.hannelore-kohl-stiftung.de/

Spendenkonto: 3000 3800 · Sparkasse KölnBonn · BLZ 370 501 98

IBAN: DE31 3705 0198 0030 0038 00 · BIC: COLSDE33

Mai 112017
 

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Liebe Elke,                                                                            11. Mai 2017

 

wir freuen uns zu erleben,

du musst gar nicht laufen, du kannst schweben.

Danke, dass du uns an deinen Ideen

lässt sehen

was trotz allem Übel kann doch geschehen!

Geduldig erklärst du Optionen,

die auch ohne Fülle an Machbarkeiten funktionieren.

Jedoch nicht ohne zu üben, üben, üben, üben…

Alles Liebe,
wünscht dir von Herzen dein Lebig-Getriebe!

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Mai 112017
 

Hannelore-Kohl-Stiftung

Veranstaltungshinweis: Begegnungswochenende für Menschen mit Schädelhirnverletzungen (16.–18. Juni 2017) in Dresden

Die ZNS-Hannelore Kohl Stiftung und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung laden vom 16. – 18. Juni 2017 zum Begegnungswochenende für schädelhirnverletzte Menschen nach Dresden ein.

Neben der emotionalen Verarbeitung der erlittenen Beeinträchtigung geht es nach derartigen Schicksalsschlägen immer auch um eine Neuorientierung in einem Leben mit einer chronischen Behinderung. Die Seminarreihe bietet den Teilnehmern im Alter ab 40 Jahren dabei eine erste Hilfestellung und Unterstützung. Gleichbetroffene aus dem gesamten Bundesgebiet können sich kennen lernen, untereinander austauschen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie gehen Betroffene mit den schweren Folgen um, die das gesamte Lebenskonzept beeinflussen? Wie kommen andere mit der Krankheit zurecht, wie mit der veränderten Familiensituation? An wen kann ich mich wenden? Fragen, die an diesem Seminarwochenende diskutiert und beantwortet werden sollen.

Daneben gibt es ein vielseitiges Sport- und Freizeitangebot. In diesem Jahr steht eine gemeinsame Fahrradtour in die Dresdner Heide auf dem Programm. Dafür wird am Samstagmorgen zunächst ein Mobilitätstraining durchgeführt. Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ein auf ihre motorischen Beeinträchtigungen passendes Fahrrad zu finden und dies praktisch auszuprobieren.

Die Teilnahme ist durch Spenden finanziert und somit für Betroffene kostenfrei, lediglich die Reisekosten müssen selbst getragen werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Für den Fall der Begleitung durch eine „persönliche Assistenz“ ist eine Gebühr von € 130,00 zu entrichten.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie unter:
http://www.hannelore-kohl-stiftung.de/fileadmin/user_upload/Seminarflyer/1706_Dresden.pdf
Quelle: ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Mai 092017
 
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http://www.behindertenbeauftragte.de/DE/Themen/Barrierefreiheit/Wahlen/Wahlen_node.html;jsessionid=B11DD305D761DC20A8598639FA58F4AB.1_cid330#doc1844806bodyText1

Allgemeine Informationen zu den verschiedenen Wahlen

Nähere Einzelheiten zu Bundestags- und Europawahlen erhalten Sie auf der
Homepage des Bundeswahlleiters
oder beim
Bundesministerium des Innern

Um Menschen mit Behinderungen die Wahlteilnahme zu ermöglichen, gibt es Unterstützung und Hilfsmittel. So wurde eine Informationsbroschüre zur Wahl in leichter Sprache veröffentlicht. Wählen ist einfach: Die Bundestagswahl (PDF/14MB)

Readspeaker Icon Dokument vorlesen

Außerdem werden für die Bundestagswahlen bundesweit über die Blindenverbände Wahlschablonen herausgegeben, die es blinden und hochgradig sehbehinderten Personen ermöglichen sollen, selbständig von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Hierzu arbeiten das Bundesministerium des Innern, der Bundeswahlleiter und die Wahlorganisation in Ländern und Kommunen eng mit den Blindenverbänden zusammen. Die Blindenverbände haben einen gesetzlichen Anspruch auf Erstattung der durch die Herstellung und Verteilung der Wahlschablonen veranlassten notwendigen Ausgaben.

Das Recht zu wählen und gewählt zu werden ist in einem demokratischen Gemeinwesen ein essentielles politisches Grundrecht und muss auch Menschen mit Behinderungen zustehen. Die gesetzlichen Ausschlusstatbestände des Bundeswahlgesetzes sind auch mit Blick auf die UN-Behindertenrechtskonvention (siehe hierzu Artikel 29 UN-BRK) nicht mehr haltbar. Hinsichtlich des Ausschlusstatbestandes nach § 13 Nr. 2 Bundeswahlgesetz (BWG), der an die Bestellung einer Betreuerin oder eines Betreuers in allen Angelegenheiten anknüpft, ist festzuhalten, dass eine vermeintlich fehlende Einsichtsfähigkeit kein Grund sein darf, erwachsene Menschen mit Behinderungen vom Wahlrecht auszuschließen. Dies gilt ebenfalls für den Ausschlusstatbestand nach § 13 Nr. 3 BWG wegen strafrechtlich angeordneter Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Abgesehen davon, dass allein aus diesem Umstand keine Rückschlüsse über die Frage gezogen werden können, ob die betreffende Person zur politischen Willensbildung in der Lage ist, findet auch eine abzulehnende Ungleichbehandlung statt gegenüber nicht straffällig gewordenen Menschen mit gleichem Krankheitsbild. Nähere Informationen dazu finden Sie hier:

Deutschland braucht endlich ein inklusives Wahlrecht (PDF/66KB)

Mai 072017
 

Willkommen

Seit dem 1. Juni 2013 engagiere ich mich als Beauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Patientinnen und Patienten. Unterstützt werde ich dabei von meinem Team im Büro auf dem Gesundheitscampus in Bochum.

Mit meinem Engagement für die Belange erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen in Nordrhein-Westfalen bin ich Ihr Ansprechpartner, zum Beispiel um

geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote zu vermitteln,
Beschwerden und Erfahrungen von Patientinnen und Patienten aufzugreifen und zu bündeln,
Probleme im System sichtbar zu machen und
Anregungen zu geben, die dazu beitragen, den Menschen in den Mittelpunkt unseres Gesundheitssystems zu rücken.
Für Patienten und Angehörige besteht – in Kooperation mit „Nordrhein-Westfalen direkt“, der Hotline der Landesregierung – unter der Nummer 0234-91535-1940 von Montag bis Freitag, 9.00-18.00 Uhr eine spezielle telefonische Kontaktmöglichkeit.

Nutzen Sie bitte auch die Adressen aus dem obigen Info-Feld und schreiben Sie mir – direkt über das Nachrichtenformular „Nachricht senden“, per E-Mail oder senden Sie mir einen Brief.

Ihre Anregungen sind ebenfalls jederzeit willkommen.

Dirk Meyer

http://www.patientenbeauftragter.nrw.de

Büro des Patientenbeauftragten
Anschrift: Gesundheitscampus-Süd 9, 44801 Bochum
Telefon: 0234 91535 1910
E-Mail: info(at)patientenbeauftragter.nrw.de
Patiententelefon: 0234 91535 1940
(MO-FR 9.00-18.00 Uhr in Kooperation mit „NRW direkt“)

Mai 042017
 

Informationen von der Site: https://www.ybandtherapy.com/de/content/schlaganfall-16

REHAB Messe Karlsruhe

Wir präsentieren unsere ARYS™ Produkte an der REHAB Messe Karlsruhe (Karlsruhe, Deutschland) vom 11. – 13. Mai 2017.

Sie finden uns in der Halle 1 am Stand C52. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

www.rehab-karlsruhe.com?yband 

yband therapy AG verschafft hier mit einem innovativen Therapiesystem Abhilfe. Es besteht aus einem Armband mit einer dazugehörigen App, die die Patienten im Alltag daran erinnert, sich körperlich zu betätigen.
Das Produkt erlaubt es den Betroffenen den Rehabilitationsprozess besser zu verstehen. Unauffällige Erinnerungen zeigen dem Benutzer an, die betroffene Arm öfters zu brauchen, um das gesetzte Tagesziel zu erreichen. Die Smartphone App motiviert den Anwender spielerisch das nächst höhere Level zu erreichen und mit den Therapieanstrengungen über Monate nicht nachzulassen.